Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle

Ach wie schön der Frühling steht bevor. Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern und die Motilität der Spermien steigt. Aber stimmt das überhaupt? Ist der körperliche Aufschwung, den viele Menschen mit dem Frühling erleben, wirklich hormonell bedingt?

Die äußeren Veränderungen sind offensichtlich: Die Sonne lässt sich häufiger, intensiver und länger blicken. In Folge produziert unser Körper weniger tageslichtabhängiges Melatonin. Forscher haben bestätigt, dass Männer die längerfristig das Hormon Melatonin einnehmen, über eine geringere Spermaqualität verfügen. Es ist also auch möglich, dass der natürliche Melatoninspiegel Einfluss auf die Spermien nimmt. Zudem gibt es Studien die besagen, dass die Anzahl der schwimmfähigen Spermien im Vergleich zu den Wintermonaten ansteigt. Die Ursache dafür ist nicht spezifiziert erforscht. Experten der Universität Graz vermuten den zunehmenden Vitamin D Gehalt als wichtigen Baustein der Zeugungsfähigkeit.

Sicher ist zumindest, dass die Sonneneinstrahlung die Produktion von Glücks- und Sexualhormonen befeuert. Auch ein psychologischer Effekt ist nicht von der Hand zu weisen. Nicht zuletzt fällt die Datierung des Tages der Fruchtbarkeit auf den 18. März. Wer also nicht ein ganzes Jahr auf die Unterstützung von Aphrodite, der Göttin der Fruchtbarkeit, warten möchte, kann seine Frühlingsgefühle sicherlich noch über den astronomischen Frühlingsanfang ausweiten.  

 



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